Mittwoch, 3. April 2019

Solivol-Freiwilliger Adrian

Solivol-Freiwilliger 2019

Adrian 

(english version below)

Seit Februar 2019 ist Adrian als neuer Freiwilliger in Wikwiheba Mwana tätig. Adrian  leistet seinen weltwärts-Freiwilligendienst über die Entsendeorganisation artefact. Er löste Letizia ab, die zuvor 6 Monate im Center mitgearbeitet hatte. Auch sie war Solivol-Freiwillige und stand im Kontakt mit InGeAr e.V. Für unsere Kooperation stellen die Freiwilligen vor Ort eine wichtige Stütze dar, um von verschiedenen Standpunkten aus über die aktuellen Geschehnisse informiert werden zu können. Auch Adrian hat einer Kooperation mit InGeAr e.V. eingewilligt, weshalb wir ihn hier nun vorstellen möchten. 


Adrian in seiner ersten Woche 

"Hallo, ich bin Adrian, 18 Jahre und komme aus Essen. Mein Abitur habe ich 2018 abgeschlossen und mir war schon länger klar, dass ich danach etwas anderes sehen wollte. Ich wollte rauskommen aus Deutschland und ein neues Land, mit einer mir unbekannten Kultur kennen lernen. Ich wollte etwas alleine tun, selbständiger werden und dabei auch über mich erfahren." - Adrian K.

Da Adrian sich sehr für die geschichtliche Vergangenheit und auch gegenwärtige Situation in Ruanda interessierte, bewarb er sich bei artefact. Die Projektstelle in Ngarama sagte ihm zu, da er, in der Stadt aufgewachsen, neugierig war im ländlichen Bereich zu leben. Mit der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderung hatte er keine expliziten Vorerfahrungen, durch die Hörschädigung seines Bruders ist es ihm aber auch nicht fremd. Adrian wohnt etwa 40 Minuten zu Fuß von Wikwiheba Mwana entfernt mit einem weiteren Freiwilligen zusammen in einer Wohnung, die zum Gelände einer Schule gehört. 

"Mein Arbeitstag beginnt um 08:00 und endet meist gegen 16:00 Uhr. Wenn ich ankomme, bereite ich meine Materialien vor und beschäftige mich hauptsächlich mit den Kindern mit Behinderung. Es kommt aber auch vor, dass ich helfe und den Unterricht für die kleinen Kinder mitgestalte. Eigentlich mache ich alles, was an kleineren Aufgaben anfällt."- Adrian K.

Durch die Umstrukturierung seit Januar 2019 kam Adrian direkt in einer Zeit des großen Umbruchs ins Center. Die neue inklusive Schulform und Tagesbetreuung für Kinder mit und ohne Behinderung befindet sich noch im Wandel. Es ist toll zu sehen, dass Adrian bereits nach 4 Wochen so gut zu recht kommt ist und seinen Platz zu finden scheint. 

"Ich denke bereits jetzt, nach 3 Wochen darüber nach, von 6 auf 9 oder sogar 12 Monate zu verlängern. Mein Fazit nach den ersten Wochen ist, dass langsam ein Alltag einkehrt. Ruanda kommt mir vor wie eine andere Welt, mit einer komplett anderen Kultur und anderen Werten und Weltbildern. Die Menschen sind sehr offen und gastfreundlich aber auch sehr oberflächlich, über politische Themen scheint wenig gesprochen zu werden und auch Freundschaften zu knüpfen scheint schwer." -Adrian K. 

Adrian macht einen sehr positiven Eindruck. Dennoch ist es normal, dass nicht alle Eindrücke positiv sind. Er hat Recht, wenn er feststellt, dass das Center nicht sehr gut ausgestattet ist und vieles - gerade mit deutschem Blick- anders läuft als gewohnt. Er ist mit einer offenen Erwartungshaltung in den Freiwilligendienst gegangen, mit offenen Augen und offenem Herzen wie er sagt. Er nimmt die Aufgaben und Herausforderungen an, die man ihm gibt und ist gespannt, wie sich die Zeit gestalten wird. 

"Ich lasse das Land auf mich wirken. Ich will schauen, was mit mir selber passiert, wie sich meine Persönlichkeit entwickelt, ob sie sich entwickelt." - Adrian K. 

Wir sind uns sicher, dass er eine tolle Zeit erleben und durch die Menschen und die Arbeit in Wikwiheba Mwana bereichert werden wird und auch er durch seine lebensfrohe, offene Art andere bereichert. Für die nächsten spannenden Monate in Ngarama wünschen wir ihm dafür nur das Beste!


Grüße,
InGeAr e.V. Team.


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english version

Solivol- Volunteer 2019 

Adrian


Since February 2019 Adrian is working as a new volunteer in Wikwiheba Mwana. Adrian does his weltwärts voluntary service through the organization artefact. He replaced Letizia, who had previously worked in the center for 6 months. She was also a Solivol volunteer and was in contact with InGeAr e.V. For our cooperation, the volunteers are an important support in order to be informed from various points of view about the current events. Adrian has also agreed to cooperate with InGeAr e.V., which is why we would like to introduce him here.


"Hello, my name is Adrian, 18 years old and I'm from Essen, Germany, where I graduated from high school in 2018. I realized a long time before that I wanted to see something different, that I wanted to get out of Germany and see a new country, with a different culture. I wanted to do something on my own, become more independent and also learn about myself. " - Adrian K.



As Adrian was very interested in the historical past and present situation in Rwanda, he applied to artefact. The project in Ngarama fitted him as he grew up in the city and was curious to live in a rural areas. He did not have any previous experience in working with children and adolescents with disabilities, but he is not unfamiliar with it, because of his brother's hearing loss. Adrian lives about 40 minutes walk from Wikwiheba Mwana with another volunteer in an apartment that belongs to a school.


"My workday starts at 8:00 am and usually ends around 4:00 pm When I arrive, I prepare my materials and work mainly for the children with disabilities, but sometimes I also help and teach the smaller children. Actually I do everything that needs to be done. "- Adrian K.



Due to the restructuring since January 2019 Adrian came to the center directly in a time of great upheaval. The new inclusive school form and day care for children with and without disabilities is still changing. It's great to see that Adrian is doing well after only 4 weeks and seems to find his place.



"I already think about extending it from 6 to 9 or even 12 months and my conclusion after the first few weeks is that I am slowly getting a daily routine. Rwanda seems like another world, with a completely different culture, different values ​​and images of the world. People are very open and hospitable, but also very superficial, there seems to be little talk about political issues and making friends could be difficult. " Adrian K.



Adrian makes a very positive impression. Nevertheless, it is normal that not all impressions are positive. He is right when he states that the center is not very well equipped and much - especially with a German view - runs differently. He went into the voluntary service with open expectations, with open eyes and open heart as he says. He takes on the tasks and challenges that are given to him and is curious about what will happen in the next months.



"I let the land affect me, I want to see what happens to myself, how my personality develops, if it develops." - Adrian K.


We are sure that he will have a great time enriched by the people and the work in Wikwiheba Mwana and that he will enrich others with his joyful and open nature. We wish him all the best for the next exciting months in Ngarama!


Greetings,

InGeAr e.V. team.


Sonntag, 10. März 2019

Urutare rwa Ngarama

Auch wenn seit Dezember schon wieder einige Zeit vergangen ist, erinnern Henriette und ich uns oft an die Zeit in Ngarama. Besonders an den Tagesausflug zur Sehenswürdigkeit Ngaramas mit einigen Kindern, Jugendlichen und Mitarbeitern Wikwiheba Mwanas. Henriette hat darüber einen kurzen Text verfasst: 
(english version below)

Unser Ausflug zum Stein




Für Sarah und mich ist „der Stein“ einer der schönsten Orte in Ngarama. Sein Name -auf kinyarwanda „urutare“- wird dem Stein eigentlich nicht gerecht, finde ich, denn es ist es eher eine steinerne Hügelkuppe, die sich am Ende der Hauptstraße sehr weitläufig über dem Dorf erhebt. Der Stein ist sogar eine nationale Sehenswürdigkeit, weil dort vor langer Zeit ein König seinen Fußabdruck hinterließ, so besagt es zumindest die Legende.

Vom Stein hat man eine wunderschöne Aussicht auf die umliegenden Täler und Hügel. Während unserer Zeit als Freiwillige haben wir oft dort gesessen, mit Snacks oder Büchern, und haben die Ruhe und die Natur genossen, die einen dort umgibt.

Deswegen dachten wir uns, dass es schön wäre, mit den Kinder und Jugendlichen von Wikwiheba Mwana dorthin zu gehen. Und weil es gar nicht weit ist, haben wir uns an einem sonnigen Nachmittag neun Kinder geschnappt und sind mit Stefanie, einer sehr netten Mitarbeiterin, und Jean-Baptiste, dem Lehrer der Schule des Zentrums, losgezogen. Nach einer holprigen Rollstuhl-Odyssee wurden wir auf dem Stein mit einer klarer Sicht und blauem Himmel belohnt!




Es war so schön, dass die Kinder auf dem von der Sonne angewärmten Stein sitzen konnten, die Menschen, Ziegen und Motos, die sich die Straßen entlangschlängeln, von oben sehen, die grünen Hügel zählen und den Fußabdruck des Königs bestaunen konnten.




Nachdem die Sonne hinter den Hügeln verschwunden war, gab es noch eine Stärkung aus Fanta, Chai, Chapati und Amandazi im Dorf und im Dunkeln ging es wieder zurück zum Zentrum. Am Ende waren alle ziemlich erschöpft, aber glücklich. 





Was für ein schöne Ausflüge man doch so spontan und mit wenig Planung machen kann, weil es allein vor der Haustür des Zentrums so viele interessante Orte gibt, die die Kinder noch entdecken können!
Grüße,
Henriette 

P.S: Mehr zum Urutare erfährst du auch hier: 
https://www.newtimes.co.rw/section/read/182947



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english version


Even though some time has passed since December, Henriette and I often remember the time in Ngarama. Especially the day trip to one sight of Ngarama with some children, adolescents and staff from Wikwiheba Mwana. Henriette wrote a short text about it:


                         Our trip to the stone


For Sarah and me "the stone" is one of the most beautiful places in Ngarama. Its name - in kinyarwanda "urutare" / the stone - is actually not correct, I think, because it is more of a stone hilltop, which rises at the end of the main street very spacious over the village. The stone is even a national attraction, because, as the legend says, long ago a king left his footprint on it.

The stone offers a beautiful view over the surrounding valleys and hills. During our time as volunteers, we often went there with snacks or books and enjoyed the tranquility and nature that surrounds you.

That's why we thought it would be nice for a daytrip. And because it's not far, we grabbed nine children on a sunny afternoon and went there with Stefanie, a very nice colleague, and Jean-Baptiste, the teacher of the school at the center. After a bumpy wheelchair odyssey we were rewarded on the stone with a clear view and blue sky!

It was so beautiful that the children could sit on the stone warmed by the sun, that we got a view above people, goats and motos that meander along the streets, that we could count the green hills and admire the footprint of the king all together.

After the sun had disappeared behind the hills, there was still time for some Fanta, Chai, Chapati and Amandazi in the village, before we went back to the center in the dark. In the end everyone was pretty exhausted, but happy.
It is great, that Ngarama offers these possibilities for short, spontaneous trips. There are so many interesting places on the doorstep of the center Wikwiheba Mwana, the children can discover!

                                                                               Greetings,
                                                                                Henriette





P.S: Here`s a short newspaper article about the Urutare: https://www.newtimes.co.rw/section/read/182947

Freitag, 8. März 2019

Der Duft frischer Brötchen


In Wikwiheba Mwana wird gebacken

(English version below)


Seit die Küche umgebaut und erweitert wurde, bietet der neue Ofen die Möglichkeit selbst Brot und Brötchen für die Kinder und Jugendlichen zu backen. Als Henriette und ich, beide ehemalige Freiwillige in Ngarama 2015, zwischen den Jahren 2018/2019 erneut dort waren, waren wir sehr überrascht, als uns die noch warmen, duftenden Brötchen gereicht wurden. Eine tolle Idee, die Mediatrice Mukarashangabo, die Leiterin des Centers, eingeführt hat.




Sie bestehen aus: Weizenmehl, Wasser, Backpulver, Öl, Zucker und Salz. Zweimal wöchentlich werden große Mengen Teig zubereitet und als Brötchen ausgebacken. Die fertigen Brötchen werden im Lagerraum des Hauptgebäudes aufbewahrt und den Kindern und Jugendlichen zum Frühstück gereicht. 


Vorbereitung des Teiges / mixing the dough

Formen der Brötchenlaibe / shaping the bread rolls


Ausbacken im Ofen / baking the bread rolls in the oven 

Es ist eine tolle Neuerung, die sich durch den Ofen realisieren ließ. Zum gewohnten Frühstück Igikoma, einem Brei aus Sorghumhirse, der mit Wasser aufgekocht wird, passen die Brötchen mit ihrem leicht süßlichen Geschmack wirklich sehr gut. Die Kinder und Jugendlichen mögen sie sehr gerne, wie uns  persönlich und mehrfach bestätigt wurde. 


Grüße, 
Henriette und Sarah.


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english version


Since the kitchen has been rebuilt and expanded, the new oven offers the opportunity to bake bread and bread rolls for the children and adolescents. When Henriette and I, both former volunteers in Ngarama 2015, were there again between the years 2018/2019, we were very surprised when we were handed the still warm, fragrant bread rolls. A great idea introduced by Mediatrice Mukarashangabo, the center`s director. 


They consist of: wheat flour, water, baking powder, cooking oil, salt and sugar. Two times per week, large quantities of dough are prepared and baked as bread rolls. The finished bread rolls are stored in the storage room of the main building and served to the children and adolescents for breakfast. 


It is a great innovation, that could be realised through the oven. For the usual breakfast Igikoma, a porridge made of sorghum millet, which is boiled with water, the bread rolls with their slightly sweet taste are a good addition. The children and adolescents like them very much, as we have personally and repeatedly confirmed. 


Greetings,
Henriette and Sarah. 











Freitag, 18. Mai 2018

Neues aus Ruanda

Im Zentrum WIKWIHEBA MWANA werden zur Zeit, dank einer großzügigen Spende aus Belgien, (Um-) Bauarbeiten vorgenommen. Fleißige Arbeiter*innen sind dabei einen Parkplatz für Kund*innen zu bauen, wenn diese ins Zentrum kommen, um ihren geernteten Mais trocknen und im Anschluss mahlen zu lassen. Auch eine Fläche für das Trocknen des Mais befindet sich derzeit im Bau. Dabei haben die Bauarbeiter*innen immer wieder mit starkem Regen zu kämpfen, der den (Um-) Bau im Zentrum teilweise sehr schwer macht. 




  
Warum der Ausbau des Maisgeschäfts im Zentrum so wichtig ist? Die Wirtschaft Ruandas ist stark von der Landwirtschaft geprägt. Der Großteil der Bevölkerung arbeitet in diesem Bereich. Neben Maniok, (Süß-) Kartoffeln und Bananen wird auch Mais angebaut. Viele kleine Familienbetriebe verfügen jedoch über keine Maismahlmaschinen. Das Zentrum in Ngarama hat seinen einigen Jahren eine solche Maschine und ermöglicht es so den Kleinbauern ihren Mais zu mahlen, damit daraus Maismehl für Lebensmittel hergestellt werden kann. Auch die Kinder im Zentrum bekommen teilweise Maisgerichte.


Nach dem Ausbau rundum die Maismaschine hat das Zentrum zudem neue Toiletten erhalten. Einige alte Toiletten wurden ausgetauscht, um die hygienischen Bedingungen im Zentrum weiter zu verbessern. Auch neue Regenrinnen und –tonnen hat das Zentrum, um Wasser für regenarme Zeiten zu speichern. 



Wir freuen uns mit dem Zentrum für die Veränderungen und bedanken uns bei der belgischen Organisation UMUBANO, die das ermöglicht hat!

Sonntag, 15. Oktober 2017

Mein Endspurt in Ruanda

Ich kann es selbst kaum glauben, aber es werden gleich zwei Monate sein, seit ich zurück in Deutschland bin. Die letzten Momente in Ruanda sowie die Rückkehr nach Europa waren voll von Eindrücken und Emotionen. Erst jetzt, wenn ich einen gewissen Abstand gewinne, bin ich in der Lage, den abschließenden Blogeintrag zu verfassen.
Die Zeit verging wahnsinnig rasch. Im August wusste ich, dass mein Aufenthalt in Ruanda zur Neige gehen und mir nicht so viel Zeit übrig bleiben würde. Deshalb wollte ich die letzten Tage genießen. Ich war jeden Tag vom frühen Morgen bis zum späten Abend beschäftigt. Es war teilweise stressig, anstrengend und traurig, aber zugleich unvergesslich toll.

Ich versuchte, möglichst viel Zeit mit den Kindern im Zentrum zu verbringen und ihnen noch ein paar unvergessliche Erlebnisse zu bereiten. Dabei halfen mir einige Menschen. Ihnen allen möchte ich hiermit meinen innigen Dank ausdrücken.

In der letzten Woche konnte ich mit der großen Unterstützung von Rita und Hubert, dem Lehrer Murere und den Mamas den lang geplanten Ausflug in das Stadtzentrum realisieren. Rita und Hubert halfen freudestrahlend, die Rollstühle zu schieben, sodass mehrere Kinder an dem Ausflug teilnehmen konnten. In der Stadt besuchten wir ein Restaurant, wo sie uns zum afrikanischen Tee mit leckerem Gebäck einluden. Herzlichen Dank Rita und Hubert! Eine große Anerkennung gebührt auch der Besitzerin und den Angestellten des Restaurants, die uns vorurteilsfrei und geduldig bedienten. Den Ausflug genossen wir alle.
 Auf dem Weg in die Stadt


Dank Lea, Sophia, den ehemaligen Frewilligen in Ngarama und Rita und Hubert konnten wir nicht alltägliche Aktivitäten, wie Malen mit Straßenkreiden, Ausmalen mit den neuen Stiften oder Schminken mit Gesichstfarben ins Programm aufnehmen. Ich versuchte auch, ein hausgemachtes Seifenblasenröhrchen herzustellen. 
 Malen mit Straßenmalkreiden


Seifenblasenröhrchen selbstgemacht!

Schminken mit Gesichtsfarben macht Spaß!


 Schaut her, ich bin ein Löwe!

 
Pascal und ich stellten fest, dass unsere Zungen gleich rosa sind, obwohl sich unsere Hautfarben unterscheiden. 

Zu erwähnen ist auch der vom Lehrer toll vorbereitete Ferienkurs für die Mamas. Sie wurden über verschiedene Behinderungen und die Möglichkeiten des Zugangs zu den Kindern informiert.

Am Sonntag, den 27.08., verabschiedete ich mich von Wikwiheba Mwana. Am draufkommenden Montag von Ngarama und am Dienstag fuhr ich nach Kigali, um dort am Mittwochabend ins Flugzeug nach Europa einzusteigen.
Auf dem Abschiedsfest

Der sechsmonatige Aufenthalt in Ruanda brachte mir viel bei. Ich hoffe, dass unsere leistungsorientierte Gesellschaft dies nicht kaputtmacht. Ich werde mich auf jeden Fall bemühen, dies zu behalten. Beispielsweise ist es sehr bewundernswert, wie die dortigen Menschen glücklich, demütig und freigebig sein können, obwohl sie so wenig in unseren Augen besitzen. Es gäbe noch mehr zum Erzählen. Falls jemand mehr daran interessiert ist, kann man mich gern kontaktieren. Ich vermisse das Land der tausend Hügel, die einzigartige Kultur und alle meinen Freunde sehr. Zum Schluss sage ich daher kein Tschüss, sondern bis bald! Murabeho!