Sonntag, 19. Februar 2012

Es lebe der Sport!

In den letzten Wochen stand bei WIKWIHEBA MWANA vieles im Zeichen des Sports, genauer des Sitballs. Sitball ähnelt dem Volleyball, nur dass die Spieler dabei auf dem Boden sitzen – also auch geeignet für Menschen mit Einschränkungen an den Beinen.

Schon im Dezember hatte das NPC Rwanda – national paralympic committee of Rwanda, zu einem Turnier geladen und auch aus Ngarama war ein Team mit dabei bei den Wettkämpfen in Kigali. Aus dem Zentrum war Francois dabei und auch Ismail, der nicht im Zentrum wohnt, aber genauso wie Francois aus dem INGEAR Prothesenprojekt neue Prothesen bzw. Orthesen bekommen hatte.
Leider waren sie nicht sehr erfolgreich – aber es war bestimmt ein schöner Tag für die Sportler.



Die Mannschaft aus Ngarama beim Turnier in Kigali


 Ein paar Wochen später hatte Ngarama die große Ehre das NPC bei sich im Dorf begrüßen zu dürfen. Zusammen mit der Sitball-Nationalmannschaft kamen die Verantwortlichen nach Ngarama. Das Spiel gegen die Mannschaft aus Ngarama zog viele Zuschauer an und war eine gute Werbung für den Behindertensport.







Auch im Zentrum war das NPC anschließend zu Besuch und Médiatrice zeigte die neuen Räumlichkeiten. Der Besuch war wirklich etwas Besonderes und für die Leiterin des Zentrums eine Bestätigung ihrer guten Arbeit.

 Besucher des NPC bei der Besichtigung

Neue Therapiegeräte

Letzte Woche wurden neue Therapiegeräte geliefert, mit denen die Kleinsten das Stehen trainieren können. Leider kann die Physiotherapeutin Clementine nicht mehr jedes Wochenende zu den Behandlungen kommen, da es für sie zeitlich einfach nicht möglich ist. Aber in regelmäßigen Abständen wird sie in Ngarama sein, um zu sehen, ob die beiden Betreuerinnen, die sie und ich angelernt haben gut zurecht kommen. Auch den Gebrauch der neuen Stehständer wird sie ihnen erklären.




 Aus dem Orthesenprojekt

Wie bereits beim letzten Mal erwähnt, hat Yvette den ersten Teil ihrer Operationen überstanden, heute gibt’s auch ein Bild dazu:


Zurzeit ist sie wieder in Rilima, wo das zweite Knie operiert wird. Es geht ihr sehr gut und da ich selber auch einige Male in Rilima war kann ich sagen, dass die Kinder in dieser von einer italienischen Hilfsorganisation aufgebauten orthopädisch-pädiatrischen Einrichtung sehr gut von Ordensschwestern aus Rwanda und dem Kongo betreut werden und es dort ein fröhliches Miteinander von eingegipsten, hüpfenden, auf Stützen laufenden, rollstuhlfahrenden Kindern gibt!

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